In Variante 1 ist ein barrierefreies Rundwegenetz vorgesehen, das die große Veranstaltungswiese im Kern des Parks unangetastet lässt.
Zum Münsterdamm hin werden Sportangebote ergänzt. Derzeit ist dort eine Calisthenics-Anlage angedacht. Im vereinfachten Sinne sind dies Stangen in verschiedenen Höhen und Positionen. Calisthenics umfasst das Repertoire des klassischen Geräteturnens und diverse akrobatische Übungen. Externe Gewichte und Zubehör werden in der Regel nicht verwendet. Die Geräte können von verschiedenen Altersgruppen genutzt werden, da man den Schwierigkeitsgrad selbst festlegen kann. Durch die Einfachheit der Geräte eignet sich das Konzept gut für öffentlich zugängliche Außenanlagen.
Auch die große Wiesenfläche kann für sportliche und spielerische Betätigungen wie bspw. Federball/Badminton, Frisbee, Kubb etc. genutzt werden. Ein Amphitheater mit nach Südwest ausgerichteten Sitzstufen lädt zum Plaudern und Picknicken ein. Darüber hinaus ist eine Nutzung für Veranstaltungen ebenfalls möglich.
Die bestehende Beach-Fläche im nördlichen Teil des Parks wird in einen Spielplatz umgewandelt und bildet zusammen mit der Calisthenics-Anlage, dem Pumptrack und weiteren Angeboten ein durchgehendes Aktivitätsband für alle Altersgruppen. Die Gastronomie wird in den südwestlichen Bereich des Parks verlegt, wodurch die Verbindung und der Blick zur Ems gestärkt werden. Sie wird über zwei Ebenen angeordnet und als Nahtstelle zwischen Emsauenbrücke und Park eingesetzt.
Bestehende Versiegelungen werden entsiegelt und begrünt, sodass der Anteil der versiegelten Fläche deutlich geringer wird. Hiedruch wird eine geringere Erwärmung des Geländes und damit eine verbesserte Erholungswirkung erreicht.