Umfrage Stadt Greven Räumliche Entwicklung

Neugestaltung des Emsparks

  • Status Beendet
  • Zeitraum 10.07.2025 bis 04.08.2025
  • Teilnehmer 98 Teilnehmer
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Die Stadt Greven hat sich schon vor mehreren Jahren auf den Weg gemacht, die Attraktivität ihrer Innenstadt weiter auszubauen. Dazu nehmen Themen wie Aufenthaltsqualität und Klimaresilienz eine übergeordnete Rolle ein. Vor diesem Hintergrund soll nun auch der Emspark neugestaltet werden. Dazu ist Ihre Mitwirkung erforderlich.

Erste Vorgaben zur Gestaltung des Emspark wurden bereits im Maßnahmensteckbrief des Grünkonzeptes der Stadt Greven formuliert. Ziel ist es, die Fläche östlich der Emsaue als attraktive Parklandschaft zu entwickeln und ökologisch aufzuwerten. Dazu sollen dort Angebote für Sport und Spiel zu finden sein. Zudem sollen Veranstaltungen auf dem Gelände durchführbar sein. Ganz nach dem schon 2007 verkündetem Motto „Greven an die Ems“.

Die Stadt Greven hat brandenfels landscape + environment aus Münster mit der Planung beauftragt. Bei der Öffentlichkeitsbeteiligung unterstützt außerdem das Büro planinvent aus Münster.

Für die weiteren Planungen sind nun Ihre Anregungen und Ideen gefragt: Was ist bei der Neugestaltung besonders wichtig, welche Wünsche und Ideen gibt es für den neuen Emspark?

Das Ausfüllen der Umfrage dauert circa 10 Minuten.

Die Online-Beteiligung endet am 04. August 2025.

Alle Beiträge werden gesammelt, sorgfältig ausgewertet und geprüft. 

Teil 1 - Vorstellung der bisherigen Entwürfe

Auf der Grundlage der o.g. Vorgaben wurden zunächst erste Entwürfe erarbeitet, die hier zur Diskussion gestellt werden. Insgesamt bestand das Ziel darin, möglichst behutsam mit dem vorhandenen Bestand an Büschen und Bäumen umzugehen. Besonders der Baumbestand wird dazu beitragen, dass der Emspark direkt nach der Fertigstellung bereits eine hohe Attraktivität besitzt und von den Grevenerinnen und Grevenern genutzt werden kann. Die Bäume sind Gestaltungselemente, spenden Schatten und haben eine wichtige ökologische Funktion. Zudem sollte die aktuell versiegelte Fläche reduziert, ein breites Angebot in den Bereichen Sport, Spiel und Veranstaltungen geschaffen und das Wegesystem barrierefrei gestaltet werden. 

Auf dieser Basis wurden bisher zwei Varianten erarbeitet:

In Variante 1 ist ein barrierefreies Rundwegenetz vorgesehen, das die große Veranstaltungswiese im Kern des Parks unangetastet lässt.

Zum Münsterdamm hin werden Sportangebote ergänzt. Derzeit ist dort eine Calisthenics-Anlage angedacht. Im vereinfachten Sinne sind dies Stangen in verschiedenen Höhen und Positionen. Calisthenics umfasst das Repertoire des klassischen Geräteturnens und diverse akrobatische Übungen. Externe Gewichte und Zubehör werden in der Regel nicht verwendet. Die Geräte können von verschiedenen Altersgruppen genutzt werden, da man den Schwierigkeitsgrad selbst festlegen kann. Durch die Einfachheit der Geräte eignet sich das Konzept gut für öffentlich zugängliche Außenanlagen.

Auch die große Wiesenfläche kann für sportliche und spielerische Betätigungen wie bspw. Federball/Badminton, Frisbee, Kubb etc. genutzt werden. Ein Amphitheater mit nach Südwest ausgerichteten Sitzstufen lädt zum Plaudern und Picknicken ein. Darüber hinaus ist eine Nutzung für Veranstaltungen ebenfalls möglich.

Die bestehende Beach-Fläche im nördlichen Teil des Parks wird in einen Spielplatz umgewandelt und bildet zusammen mit der Calisthenics-Anlage, dem Pumptrack und weiteren Angeboten ein durchgehendes Aktivitätsband für alle Altersgruppen. Die Gastronomie wird in den südwestlichen Bereich des Parks verlegt, wodurch die Verbindung und der Blick zur Ems gestärkt werden. Sie wird über zwei Ebenen angeordnet und als Nahtstelle zwischen Emsauenbrücke und Park eingesetzt.

Bestehende Versiegelungen werden entsiegelt und begrünt, sodass der Anteil der versiegelten Fläche deutlich geringer wird. Hiedruch wird eine geringere Erwärmung des Geländes und damit eine verbesserte Erholungswirkung erreicht.

Beurteilung der Skizze
Wie gelungen finden Sie die Variante 1?

In Variante 2 wird die bestehende Freifläche durch die Verlagerung der Nutzungen attraktiver und freier gestaltet. Während in der Variante 1 eine Durchmischung von Aktivitätsflächen und ruhigeren Bereichen vorgesehen ist, soll in der Variante 2 eine schwerpunktmäßige Trennung der Funktionen erfolgen.

Auch hier erschließt ein barrierefreies Rundwegenetz die unterschiedlichen Teilbereiche des Parks. Der Ems-Beach mit Gastronomie soll am bisherigen Standort aufgewertet werden. Zudem erhält er als Ergänzung ein Amphitheater mit nach Südwest ausgerichteten Sitzstufen, welche sowohl für die Durchführung von Veranstaltungen als auch für Erholungszwecke genutzt werden können.

Die Sport- und Gastronomie-Nutzungen werden an den nördlichen und östlichen Rand des Parks verlagert. Dadurch sind diese Aktivitätsflächen zusammenhängend verortet und ein großer Teil des Parks weist keine (baulich) gestalteten Flächen auf.

Beurteilung der Skizze
Wie gelungen finden Sie die Variante 2?

Teil 2 - Anregungen und Anmerkungen

Sport, Spiel, Beach

Gastronomie und Veranstaltungen

Wegeverbindungen und Parken

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Kontakt

Justus Müller-Laackman                                                 
Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt          
justus.mueller-laackman@stadt-greven.de                                                         
Telefon: 02571 920-309          

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