Dialog Gemeindeverwaltung Langerwehe Verkehr und Mobilität

Anregungen und Feedback zum Stadt-Terrassen-Experiment

  • Status Aktiv
  • Zeitraum 06.08.2026 bis 27.09.2026
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Smilla Dankert, Zukunftsnetz Mobilität NRW

Das Projekt Stadt-Terrassen umfasst kostenfrei von dem Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW zur Verfügung gestellte Möbelmodule, welche zwischen dem Kreisverkehr Alte Kirchstraße und Kreisverkehr Schönthaler Straße in vier ausgewählten Parkbuchten für den Zeitraum vom 10. August bis 20. September 2026 aufgestellt werden.

Die gleichzeitige, temporäre Reduzierung der Fahrspuren zwischen Kreisverkehr Alte Kirchstraße und Kreisverkehr Schönthaler Straße von zweispurig auf einspurig endet am 03.09.2026. 

Der Rat beschloss am 02.09.2026 einstimmig, die derzeitige Einbahnstraßenregelung aufzuheben.

Das Straßenverkehrsamt des Kreises Düren ordnete am 03.09.2026 die Aufhebung offiziell an. Somit wird die ursprüngliche Regelung mit Zweirichtungsverkehr wieder hergestellt. 

Die Änderung des derzeitigen Zweirichtungsverkehr in eine temporäre Einbahnstraße im oben genannten Abschnitt sollte Erkenntnisse über die Entzerrung und potentielle Verminderung der Fahrtbewegungen liefern, welche für einen eventuellen Umbau der Hauptstraße in einen Multifunktionsraum langfristig als Datenbasis dienen könnte.

Weiterführende Informationen zu dem Projekt erhalten Sie auf Stadt-Terrassen | Gemeinde Langerwehe.

Wir möchten Sie gerne um Ihre Anregunen zu den Stadtmöbeln und der Einbahnstraßenregelung bitten.

  Beiträge

Experiment Einbahnstraße

Persönlich fand ich die Regelung mit der Einbahnstraße gut. Zu den Bedenken der Geschäftsleute kann ich mich nicht äußern. Bleibt es bei der alten Regelung möchte ich darum bitten, die Parkplätze auf der Hauptstraße für 30 Minuten komplett zu verbieten. Das fast tägliche Verkehrschaos ist unerträglich. Viele Grüße Jörg Emons

Moderner Ortskern. Konsequente Umsetzung.

Die Einbahnstraßenregelung habe ich sehr begrüßt und finde es extrem schade, dass sie teils zurückgenommen wurde. In vielen anderen Gemeinden (Dörfern und Kleinstädten) mit ähnlich hohen Gewerbeanteil funktioniert eine solche Regelung hervorragend. Auch in Kombination mit reinen Fußgängerzonen, welche man auch hier mMn hervorragend umsetzen könnte vom Töpferbrunnen bis zur Kirche. Ich hoffe sehr das die Gemeinde an diesem Projekt festhält. Für Familien mit Kindern, aber auch ältere Menschen ist die Hauptstraße so viel angenehmer zu besuchen. Ich kann den Ruf mancher Mitbürger nach Ortskernnahen Parkplätzen verstehen, bin mir aber sicher, dass sich die Gemeinde in diese Richtung auch Gedanken machen wird. Enttäuscht bin ich in erster Linie von den Mitbürgern, welche willentlich die Verkehrsregeln des Projekts missachten und somit andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Hier würde ich mir wünschen, dass Polizei und Ordnungsamt der Gemeinde deutlich mehr darauf achten und durchgreifen. Durch die Regelung gibt es ein erhöhtes und spürbares Verkehrsaufkommens in den Nebenstraßen im Stütgerloch. Hier sollte es bei weiterführen des Projekts zu Verkehrsberuhigende Maßnahmen geben (Stütgerloch - Pochmühlenweg, Jakob-Schmitz-Straße, Barbarastraße).

Guter erster Versuch, schade um das frühe Ende

Ich bin sehr dankbar für das Projekt und den Versuch. Dass er nun frühzeitig abgebrochen wird finde ich ausgesprochen schade. Wenn der Testzeitraum nur die ruhige Ferien- und Haupturlaubszeit umfasst, leidet die Aussagekraft und Vergleichbarkeit der Erfahrungen und Ergebnisse schon arg. Wir jedenfalls haben die beruhigte Hauptstraße genossen, uns zu Fuß und Rad fahrend insbesondere mit kleineren Kindern viel sicherer gefühlt und auch den Verkehrsfluss als sehr viel entspannter wahrgenommen. Klar, die Einkaufsangebote sollten auch für Autos erreichbar sein - allerdings sind die das in der Gegenverkehrsstraße ja auch nicht - dafür gibt es stockenden Verkehr, Parkplatzsuche und auf dem Parkplatz am Töpferbrunnen gefährliche und unübersichtliche Situationen wenn sich Fußverkehr und Autoverkehr trifft. Es wäre toll, wenn weiter an der Aufenthaltsqualität der Hauptstraße (aber bitte für Menschen nicht Autos!) gemeinsam gearbeitet würde und gleichzeitig eine vernünftige Parkmöglichkeit geschaffen wird. Die Beteiligungsmöglichkeiten begrüße ich sehr!

Der Strukturwandel braucht neue Antworten

​Wir müssen bei aller Emotionalität ehrlich miteinander sein: Läden, die heute kämpfen, tun das nicht wegen einer veränderten Verkehrsführung, sondern wegen des allgemeinen Wandels im Konsumverhalten und des Online-Handels. Reine Durchgangsstraßen haben diesen Trend nirgendwo gestoppt. ​Ortskerne wie Langerwehe wandeln sich unausweichlich vom reinen Versorgungs- zum Begegnungs- und Dienstleistungsort. Die Zukunft gehört neben unverzichtbaren Angeboten wie Apotheken, Ärzten und spezialisiertem Fachhandel vor allem der Gastronomie, dem Handwerk und persönlichen Dienstleistungen. ​Genau diese Branchen leben nicht vom schnellen Durchgangsverkehr, sondern von hoher Verweilqualität, schönem Umfeld und einer echten Wohlfühlatmosphäre. Wenn wir die Hauptstraße dafür nicht fit machen, verliert der Ort auf Dauer viel mehr als nur ein paar Parkplätze. Wie bereits geschrieben wurde: Bei konsequenter Umsetzung kann durch die einspurige Fahrbahn eine ganze Fahrbahnbreite eingespart werden. Auf der gewonne Fläche können Schatten spendende Bäume, eine tolle Beleuchtung, hochwertige Außengastronomie, Fahrradstellplätze, PKW Stellplätze etc. entstehen. Lasst uns das Finale Ergebnis nicht anhand eines provisorisch und lückenhaft umgesetzten Testballons bewerten - da ist noch so viel Luft nach oben!

Leider zu wenig Geduld

Ich fand es klasse, dass die Gemeinde den Mut hatte, mit diesem Projekt einfach mal etwas Neues für unseren Ortskern auszuprobieren. Veränderung braucht nun mal etwas Zeit und praktische Erfahrung. ​Dass der Versuch jetzt schon vor Ende der Sommerferien angepasst wurde, finde ich wirklich schade. Die Ferienzeit ist ohnehin eine ganz eigene Phase im Jahr, in der vieles schwankt und der gewohnte Takt fehlt. Dadurch lässt sich die geäußerte Kritik jetzt überhaupt nicht fair und verlässlich überprüfen. Erst wenn nach den Ferien wieder der ganz normale Alltag und Schulbetrieb einkehrt, hätte man doch richtig sehen können, wie die Regelung im echten Leben funktioniert und wo es wirklich hakt. ​So bleibt leider nur ein halbes Bild übrig. Umso schöner wäre es, wenn Verwaltung und Politik den Mut aufbringen, den Versuch im regulären Alltag nach den Ferien einfach noch einmal aufzugreifen. Nur so bekommen wir ein klares, faires Bild und die besten Schlüsse für die Zukunft von Langerwehe.

Stadt-Terrassen: Das echte Verkehrsproblem auf der Hauptstraße lösen

Ich verstehe ehrlich gesagt die große Unruhe in der Diskussion rund um das Stadt-Terrassen-Experiment immer weniger. Wenn man manche Rückmeldungen liest, könnte man meinen, es sollte die Hauptstraße komplett gesperrt und der Ort vom Verkehr abgeschnitten werden. Dabei ging es hier zu keinem Zeitpunkt um eine Vollsperrung. Die Einbahnstraße ist eine Einbahnstraße geblieben, der Verkehr konnte weiterhin fließen und die Geschäfte blieben anfahrbar. Natürlich gibt es berechtigte Punkte beim Thema Erreichbarkeit. Durch die besondere Lage Langerwehes zwischen der Umgehungsstraße und den Bahngleisen fehlen im Ort schlichtweg parallele Ausweichrouten. Wenn die gewohnte Fahrtrichtung wegfällt, bedeutet das schnell mal 5 Minuten Umweg oder mehr – das ist ein reales Nadelöhr, das man beim schnellen Stopp beim Bäcker oder Laden sofort merkt. Aber genau deshalb muss man die Verkehrsführung einer Einbahnstraße doch einmal zu Ende denken! Wenn eine Spur entfällt, gewinnt man wertvollen Straßenraum. Diesen Platz muss man nutzen, um gezielte Kurzzeit-Parkzonen direkt vor den Geschäften einzurichten, damit das Anhalten ohne Parkplatzsuche klappt. Was mich auf der Hauptstraße aktuell viel mehr stört, sind die täglichen Engpässe, die den gesamten Ort lahmlegen: Wenn der Linienbus durch den Ort fährt, kommt er zwischen den parkenden Autos und haltenden Liefer-LKWs kaum noch durch. Als Autofahrer im Gegenverkehr wird man regelmäßig dazu gezwungen, irgendwo eine Lücke zu suchen und aus dem Weg zu rangieren – und genau in diesen Momenten steht der gesamte Verkehr komplett still. Genau das Gleiche sieht man an der Abbiegespur zum Rossmann – da steht man regelmäßig fest, weil man weder vernünftig rein noch raus kommt. Da verliert man im täglichen Stau schnell genauso viel Zeit wie durch einen Umweg – nur mit deutlich mehr Frust. Aus diesem ständigen Durcheinander entsteht ein weiteres Riesenproblem: Fußgänger, die die Straße überqueren wollen, werden zwischen den stockenden, rangierenden Fahrzeugen extrem leicht übersehen. Wenn Autos hektisch Lücken suchen oder sich an eng stehenden LKWs vorbeiquetschen, wird das Überqueren der Fahrbahn zur echten Gefahrenstelle. Ein durchdachtes Verkehrskonzept muss genau diese Knotenpunkte auflösen: Klare Abbiege- und Lieferzonen schaffen, geordnetes Parken ermöglichen und sichere Überwege für Fußgänger einrichten. So verhindern wir, dass Busse, Lieferanten, Autofahrer und Passanten sich gegenseitig blockieren, und machen die Straße für alle wieder sicher und flüssig nutzbar.

Mehr Drogerie Geschäfte in Langerwehe und Umgebung gewünscht

Ich denke und da spreche ich für mich aus eigener Erfahrung, dass der Hauptgrund in den Ort zu fahren ein Besuch beim Rossmann ist. Klar, ich gehe auch schon mal zu Antalya, La Silana, zur Thaimassage, benötige etwas aus Apotheke und gehe gerne zur Bäckerei Kuckertz, weil es dort immer besonders gut schmeckt. Wenn ich aber an die Häufigkeit denke, wie oft ich in den Ort muss, so ist das immer der Rossmann. Für mich persönlich hat Langerwehe ein Parkplatzproblem seit 2016, wo der Rossmann auf der großen Parkfläche im Ort gebaut wurde. Ich umgehe diese Problematik, indem ich meistens zu Fuß in den Ort gehe, wenn ich auch die Zeit dafür habe. Da ich in Langerwehe Süd wohne, habe ich diese Möglichkeit. Bürger, die aus den umliegenden Ortschaften, wie Jüngersdorf, Pier, Inden, Luchem, Dhorn, Schlich, Geich, etc. kommen, haben diese Möglichkeit aufgrund der Entfernung nicht so einfach und nutzen nachvollziehbarerweise das Auto. Ich kann selber von mir sprechen, dass ich allerdings nur zu Fuß in den Ort gehe, wenn ich „Kleinteile“ wie Duschgel, etc. kaufe. Wenn ich ein bestimmtes Waschmittel oder Küchentücher oder Klopapier brauche, so kann ich dies nicht nach Langerwehe Süd tragen, weil es einfach zu sperrig ist und ja, dann fahre ich mit dem Auto zum Rossmann. Mittlerweile fahre ich immer 30 Min. vor Ladenschluss, damit ich auch einen Parkplatz bekomme. Ich gehe davon aus, dass es da vielen ähnlich geht und der Hauptgrund für den Besuch in Langerwehe der Rossmann ist. Denn die nächsten Drogerie Geschäfte sind entweder in Düren oder in Eschweiler. Wenn ich darüber nachdenke, so ist der Rossmann und die angebotene Parkfläche für so ein großes Einzugsgebiet sehr klein. Für alle umliegenden Dörfer, wo Langerwehe näher ist, als Düren oder Eschweiler, ist der Weg nach Langerwehe zum Rossmann attraktiver. Jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass man vieles auch in den umliegenden Supermärkten bekommt. Klar, dass ist auch so. Aber eben nicht alles. Braucht man bestimmte Produkte, dann fährt man wieder zum Rossmann. Wir haben mittlerweile 6 Supermärkte (Norma, Rewe, Lidl, Edeka, Aldi, Netto) hier in Langerwehe. Es ist egal in welches Geschäft ich gehe, es ist immer gut besucht. Wenn ich das mit einem Drogeriegeschäft vergleiche, wo auch noch alle umliegenden Ortschaften hinfahren, ist es für mich nachvollziehbar, dass es voll wird im Ortskern. Also warum nicht eine Alternative anbieten? Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich im neuen Gewerbegebiet oder an anderer alternativer Stelle in Langerwehe oder Umgebung ein dm ansiedeln würde. Die, die eh nur zur Drogerie müssten, könnten dorthin fahren und würden den Ortskern meiden, denn der wird durch die Parkplatzsituation wahrscheinlich von den meisten eh schon vermieden und nur angefahren, wenn es zwingend notwendig ist. Dadurch würden wieder mehr Parkflächen frei werden für die Bürger, die wirklich in den Ortskern möchten, weil sie zur Apotheke, Bäckerei, La Silana oder zum Ärztehaus wollen und natürlich ergibt sich weniger Verkehr. Wie auch immer sich zukünftig für die Verkehrssituation in Langerwehe entschieden wird, werde ich mich an die Bedingungen anpassen. Im Zeitraum der Testphase habe ich in der Tat die Bäckerei Kuckertz nicht besucht, weil es für mich auf meinem Weg zur Arbeit morgens nach Aachen ein Umweg war. Hier ist der Fußweg aber auch der Umweg mit dem Auto zeitlich zu umständlich, um morgens noch gut über die Autobahn zu kommen und ich bin auf Alternativen ausgewichen.

Autofrei und Umsatzsteigerung?

Witzig, diese fragwürdige Aktion könnte ja glatt aus der Feder der Grünen stammen, aber nein, sie stammt sie aus dem Hause der CDU. Und offenbar hat die CDU die damit verbundenen Umwege und der damit verbundene Mehrverbrauch an Treibstoffen und Zeit billigend in Kauf genommen. Ein Schwachsinn in heutiger Zeit, wo eh jede überflüssige Fahrt hinterfragt wird. Zudem werden dadurch andere Straßen mehr belastet... wann kommt der Aufschrei der dort lebenden Anwohner?! Man wäre wohl gerne komplett autofrei, denn so liest man das zwischen den Zeilen... "Aufenthaltsqualität"... heißt es. Gleichzeitig will man den Umsatz im Zentrum Langerwehes ankurbeln. Ein Widerspruch in sich, denn wenn man auf sein Auto angewiesen ist, weil die Öffis in Deutschland weder günstig, noch attraktiv und zuverlässig sind, steigt man für einen Einkauf oder Restaurantbesuch in Langerwehe auch nicht auf die Öffis um. Zudem "dreht sich die Welt immer schneller": man muss immer flexibler sein, immer längere Wege in Kauf nehmen. Immer mehr in kürzester Zeit erreichen. Und die Arbeitgeber diktieren dies den regierenden Parteien. Und da wird sich auch nichts mehr dran ändern. Und da ist man einfach auf ein Auto angewiesen! Als Autofahrer kann ich nur sagen: Leute, so geht das nicht! Wenn es mir erschwert wird, Langerweher Geschäfte zu erreichen, dann hat sich Langerwehe für mich erledigt! Viele Leute in meinem Umkreis denken ähnlich. Onlineshops, Online-Apotheken und Lieferdienste werden durch solche Aktionen nur noch attraktiver! Restaurants besuche ich dann halt in umliegenden Ortschaften. Obwohl man ja eigentlich das Gegenteil erreichen will. Wer nun auf der Hauptstraße wohnt und mit der Verkehrssituation unzufrieden ist, dem kann ich nur raten: zieh doch auf's Land! Dann wirst Du sehen, wie schnell Du auf ein Auto angewiesen bist. Jeder, der dort wohnt, wusste wo er hinzieht: in eine Hauptstraße, wie der Name schon sagt. Was damit verbunden ist, liegt auf der Hand. Und wenn ich dann noch mitbekomme, dass die Bushaltestelle "Langerwehe Kirche" nicht mehr angefahren wird, muss ich mich doch fragen, was das ganze soll! Die "Oma umme Ecke" wird sich freuen. Herzlichen Glückwunsch. ### Fazit: Lasst die bestehende Infrastruktur in Ruhe, sorgt dafür das alles, was die Gemeinde sich irgendwann mal gebaut hat, in einem benutzbaren Zustand bleibt und seht in erster Linie zu, dass die Gemeinde von ihren Schulden runterkommt und die Bürger nicht jedes Jahr X-hundert Prozent mehr an Grundsteuer zahlen!!! ###

Stadt-Terrassen-Experiment

Als "alter" Langerweher kenne ich die Probleme rund um die Hauptstrasse seit Jahrzehnten. Insbesondere in den letzten Jahren hat sich die Verkehrssituation deutlich zugespitzt und ich bin nur noch nach Langerwehe gefahren wenn es zwingend notwendig war. Ich fand es eine tolle Idee, dass hier nun endlich etwas passiert. Seit Beginn des Experiments bin ich mehrfach über die Einbahnstrasse gefahren - auch wenn das für mich zunächst einen "Umweg" über die Bahnhofstrasse bedeutet hat. Der "Mehrwert" auf der Hauptstrasse hat das für mich mehr als ausgeglichen! Ich habe dann verschiedene Einkäufe auf der Hauptstrasse getätigt. Ich war also dann ein Gegenbeispiel gegen die angeblichen 45% Umsatzeinbrüche. Auch aus meiner Sicht wurde der Versuch viel zu früh beendet. Man hätte zumindest noch das Ende der Sommerferien abwarten sollen. Ich hoffe, dass es nun weitere Schritte gibt. Das gibt es nach meinen Informationen sachlich gute Vorschläge, die man weiter verfolgen könnte - wenn es denn eine Bereitschaft gibt hier tatsächlich etwas zu verändern. Eine Idee hätte ich auch: Die Haltemöglichkeit auf der Fahrbahn auf der rechten Seite abschaffen!

Stadt-Terrassen-Experiment: Schade um das frühe Ende – aber da steckt noch riesiges Potenzial drin!

Ich bin gerade frisch aus dem Urlaub zurück und habe dort wieder einmal erlebt, wie bereichernd ein lebendiger Ortskern sein kann – ein Ort, an dem man gerne verweilt, sich auf eine Bank setzt und einander begegnet. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass wir in unserem Dorf mit dem Stadt-Terrassen-Experiment den Mut bewiesen haben, genau solche Impulse zu setzen. Auch wenn der Testlauf nun leider vorzeitig beendet wurde: Der Blick von außen zeigt mir vor allem, dass wir erst ganz am Anfang stehen. Das eigentliche Potenzial dieser Idee haben wir bisher noch gar nicht richtig ausgeschöpft. Gefühlt lag der Schwerpunkt in dieser ersten Phase sehr stark darauf, Autos zu zählen und Verkehrsflüsse zu beobachten. Das ist ein wichtiger Teilaspekt, aber die Stadt-Terrassen können noch weit mehr sein als ein reiner Verkehrstest: Sie bieten die Chance, unsere Hauptstraße nachhaltig zu beleben und eine echte Aufenthaltsqualität zu schaffen. An Ideen mangelt es in unserem Dorf jedenfalls nicht! Ob es um die Einbindung von Bäckerei und Gastronomie geht, um eine effizientere Aufteilung der Parkflächen oder um mehr Grün im Ortsbild – Möglichkeiten gibt es reichlich. Entscheidend ist, dass wir Verkehrsraum, Stellflächen und Verweilzonen als ein stimmiges Gesamtkonzept zusammendenken. Deshalb mein Appell an das Beteiligungsmanagement: Herzlichen Dank für diesen wichtigen ersten Schritt! Bitte verbuchen Sie den vorzeitigen Abbruch nicht als Scheitern, sondern nutzen Sie die gewonnenen Erkenntnisse als wertvolle Basis für den nächsten Anlauf. Unser Dorf hat ein enormes Potenzial – gestalten wir es gemeinsam weiter!

Kontakt

Myrjam Passing
Strukturwandelmanagerin
Gemeinde Langerwehe
Mail: strukturwandel@langerwehe.de

Datenschutzerklärung

Es gilt die Datenschutzerklärung des Beteiligungsportals, in dem dieses Verfahren veröffentlicht wurde (Datenschutz | Beteiligung NRW).

Weiterhin gilt:

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Bezeichnung: Bürgermeister der Gemeinde Langerwehe

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Telefon: +49 02423 / 409 - 0

E-Mail-Adresse: gemeinde@langerwehe.de

Internet-Adresse: https://www.langerwehe.de

2. Angaben zum Datenschutzbeauftragten

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Bezeichnung: Behördliche Datenschutzbeauftragte der Gemeinde Langerwehe

Straße: Schönthaler Str. 4

Postleitzahl: 52379 

Ort: Langerwehe

E-Mail-Adresse: bdreyling@langerwehe.de

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Straße: Kavalleriestr. 2-4

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Telefon: 0211/38424-0

Telefax: 0211/38424-10

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Internet: www.ldi.nrw.de

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