Kategorie
Vorschläge/Wünsche zur Eindämmung von Überflutungen
Status
Neu
Neubauten Gymnasium/Realschule/Grundschule Renovierung Elterninitiative Kindergarten Kobolde
Guten Tag,
als Zeitzeugin kann ich bestätigen dass bis zur Fertigstellung der großen Dhünntalsperre (Bauzeit 1975-1985) die Dhünn/Scherf, besonders im Frühjahr nach der Schneeschmelze, regelmässig über die Ufer trat und somit das Hochwasser immer an die angrenzenden Grundstücke der Straße "An der Buchmühle" und der "Pankratiusstraße" reichte. Somit war früher auch das Gebiet, wo sich heute Gebäude der im Betreff aufgeführten Einrichtungen, immer von Hochwasser betroffen.
Es ist vollkommen unverständlich, dass man nach dem Hochwasser im Juli 2021 im Naturschutzgebiet der Dhünn, weitere Bebauungsverdichtungen vornimmt.
Alte Baumbestände mussten hier für Container der Grundschule weichen. Jetzt stellt sich heraus dass diese während der Bauphase der neuen Schulgebäude nicht dort verbleiben können (jeder logisch denkender Mensch konnte dies voraussehen). Also werden jetzt neue Container auf die andere Dhünnseite gebaut. Eine Fällung des alten, gesunden Baumbestandes hätte nie stattfinden dürfen.
Die weitere Bebauung bedeutet für uns anliegende Bewohner dass unsere Häuser mit einem noch höheren Wasserstand/Grundwasserstand beim nächsten Hochwasser konfrontiert werden (physikalisch logisch weil mehr Gebäude die Überflutungsfläche drastisch verkleinern werden). Das nächste Hochwasser wird uns daher noch viel früher erreichen, da der Wasserstand durch die neuen Gebäude in diesem Gebiet noch schneller ansteigen und weitreichender sein wird.
Man kann nicht nachvollziehen, dass, nach dem Hochwasser von 2021, und das nächste wird kommen, hier neue Gebäude für den weit überdimensionierten „Schulcampus“ neu errichtet werden. Was dann selbstverständlich noch von allen Gremien in Land-, Kreis-, und Gemeinde genehmigt wird.
Fazit: das nächste Hochwasser wird kommen und für uns schneller und höher ansteigen, da helfen uns auch keine Messstationen.