Orte des Interesses Gemeinde Odenthal Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit

Klimaprüf-Karte Odenthal

  • Status Aktiv
  • Zeitraum 13.03.2026 bis 31.12.2026
  • Meldungen 8 Meldungen
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© Gemeinde Odenthal / David Bosbach

Der Klimawandel ist ein globales Phänomen und seine Auswirkungen sind auch direkt hier bei uns in Odenthal zunehmend spürbar. Starkregen, Hochwasser und Dürreperioden stellen unsere Gemeinde schon heute vor Herausforderungen. Die zur Verfügung stehende Menge an Wasser ist immer weniger vorhersehbar. Risiken und Gefahren von Überschwemmungen durch Starkregen und Dürreperioden mit langhanhaltender Hitze können zu negativen Folgen für die Gesundheit, Gebäude, die Wasserinfrastruktur und die Umwelt führen. 

Wasser und Klimawandel: Wo bestehen in Odenthal bereits Risiken und Handlungsbedarf? Welche Orte waren 2021 aus Ihrer Sicht besonders betroffen? 
Wo beobachten Sie Veränderungen oder Risiken – und wie beeinflussen diese Ihr Leben vor Ort? Gibt es bereits gute oder schlechte Anpassungsmaßnahmen?

Bringen Sie Ihre Erfahrungen und Ihre Ortskenntnis ein und helfen Sie mit, denn neben Ihren Hinweisen leisten Ihre Ideen und konkreten Maßnahmenvorschläge einen wichtigen Beitrag für eine vorausschauende Planung und eine wirksame Klimaanpassung in Odenthal. 

Hinweis: Alle Meldungen erfolgen anonym.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Beiträge für ein zukunftsfähiges Odenthal!

Ihr Projektteam TH Köln (Institute for Natural Resources Technology and Management) und :aqualon e.V.


  Meldungen

Kategorie Vorschläge/Wünsche zur Eindämmung von Überflutungen Status Neu

Ponywiese erhalten

Ort 51519 Odenthal, Osenauer Straße

Nicht jeder Boden eignet sich für den Rückhalt von Starkregen und Hochwasser gleich. Insbesondere Auenboden ist hier unschlagbar im Wasser, Rückhalt und damitin der Schadenreduzierung. In Odental sollen daher unbedingt die Ponywiese, sowie sämtliche anderen Auenflächen rund um die Dhünn, zum Beispiel in Osenau, nicht bebaut werden. Da wäre schon viel erreicht, ohne Geld in die Hand nehmen zu müssen!

Kategorie Starkregen und Hochwasser Status Neu

Auenflächen nicht bebauen, Retentionsmöglichkeiten schaffen

Ort 51519 Odenthal, Scheurener Straße

Das Dhünntal ist relativ schmal, die letzten darin befindlichen Auenflächen sollen jetzt auch noch zugebaut werden, noch dazu mit riesigen Mehrfamilienhäusern samt großen Tiefgaragen. Der Auenboden ist dann weg - und die (ehemalige) Au verliert ihre Fähigkeit, Wasser länger zu speichern. Das Wasser landet dann "bei der Nachbarschaft" im Keller. Um wirklich Schutz bei Hochwasser/Starkregen zu bieten, müssen diese Auenwiesen in Odenthal unbebaut bleiben. Darüber hinaus sollten für einzelne Bäche, z.B. Scherfbach, Retentionsflächen geschaffen werden, bevor die Hochwässer bebautes Gebiet erreichen. In Osenau könnte man die "ehemaligen Fischteiche" hierfür wieder "reaktivieren", bei anderen Bächen "Überschwemmungszonen", bei den steileren Siefen ggf. "Hindernisse" errichten, die das rasche Ins-Tal-Fließen von außergewöhnlich hohen Wassermassen verlangsamen.

robert.franziska
Kategorie Starkregen und Hochwasser Status Neu

Quellverhalten insbesondere nach Starkregen

Ort 51519 Odenthal, Uferweg

Die westliche Hanglage zwischen Siefen (frühere DomTerassen) und Rösberg sollte auf einer Länge von ca. 3 bis 4 Kilometer und einer Breite von ca. 100 bis 200 Metern auf Hangsicherheit untersucht werden. Seit dem Starkregenereignis in 2021 entwurzeln immer wieder Tiefwurzeler wie Eichen aber auch andere Baumsorten wie Fichten. Nach dem Starkregenereignis wurde die Hangsicherheit durch z. B. Feuerwehr "komplett" in Frage gestellt und eine Hilfestellung vor Abklärung der Hangsicherheit abgelehnt.

Kategorie Starkregen und Hochwasser Status Neu

Entsiegelung befestigter Flächen

Ort 51519 Odenthal, Bergisch Gladbacher Straße

Parkplatzflächen, Schulhöfe und ähnliche betonierte und verdichtete Flächen sind zu entsiegeln, damit zumindest ein Teil des Regenwassers in den Boden versickern kann und nicht direkt abfließt. Ggfs. sind in Siedlungsbereichen auch Wasserauffangmulden einzurichten, bei größeren Bauten sind unterirdische Zisternen vl. eine Option.

Kategorie Hitze und Trockenheit Status Neu

Dhünntalstadion

Ort 51519 Odenthal, Bergisch Gladbacher Straße

Nach langer Planungs- und Bauzeit scheint die Renovierung des Dhünntalstadions ihrem Ende zuzugehen. Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass die gesamte Laufbahn und große Flächen mit schwarzem Asphalt belegt wurden. Hätte es dazu keine Alternativen gegeben? Ich frage mich, wer dort Sport machen soll, wenn im Sommer bei immer steigenden Temperaturen die Sonne drauf scheint.

Kategorie Vorschläge/Wünsche zur Reduzierung von Hitze/Trockenheit Status Neu

Begrünung entlang Straßen in Ortsteilen

Ort 51519 Odenthal, Altenberger-Dom-Straße

Durch Straßenasphalt und dichte Bebauung wird bei Hitze viel Wärme gespeichert, dies betrifft die Ortslagen Blecher, Odenthal und Voiswinkel bei Hitze. Durch mehr große Bäume läst sich mehr Beschattung und ein Kühlungseffekt erreichen.

Kategorie Vorschläge/Wünsche zur Eindämmung von Überflutungen Status Neu

Kontrolle der Fluss- und Bachläufe auf Hindernisse

Ort 51519 Odenthal, Bergisch Gladbacher Straße

Die regelmäßige Beseitigung von umgefallenen Bäumen und abgefallenen Ästen aus den Wasserläufen der Dhünn und des Scherfbaches verringert die Staugefahr und ist eine wichtige Option. Das mitgeführte Material trifft auf weniger Widerstände und Wassermengen können zügiger abtransportiert werden.

Kategorie Vorschläge/Wünsche zur Eindämmung von Überflutungen Status Neu

Neubauten Gymnasium/Realschule/Grundschule Renovierung Elterninitiative Kindergarten Kobolde

Ort 51519 Odenthal, An der Buchmühle

Guten Tag, als Zeitzeugin kann ich bestätigen dass bis zur Fertigstellung der großen Dhünntalsperre (Bauzeit 1975-1985) die Dhünn/Scherf, besonders im Frühjahr nach der Schneeschmelze, regelmässig über die Ufer trat und somit das Hochwasser immer an die angrenzenden Grundstücke der Straße "An der Buchmühle" und der "Pankratiusstraße" reichte. Somit war früher auch das Gebiet, wo sich heute Gebäude der im Betreff aufgeführten Einrichtungen, immer von Hochwasser betroffen. Es ist vollkommen unverständlich, dass man nach dem Hochwasser im Juli 2021 im Naturschutzgebiet der Dhünn, weitere Bebauungsverdichtungen vornimmt. Alte Baumbestände mussten hier für Container der Grundschule weichen. Jetzt stellt sich heraus dass diese während der Bauphase der neuen Schulgebäude nicht dort verbleiben können (jeder logisch denkender Mensch konnte dies voraussehen). Also werden jetzt neue Container auf die andere Dhünnseite gebaut. Eine Fällung des alten, gesunden Baumbestandes hätte nie stattfinden dürfen. Die weitere Bebauung bedeutet für uns anliegende Bewohner dass unsere Häuser mit einem noch höheren Wasserstand/Grundwasserstand beim nächsten Hochwasser konfrontiert werden (physikalisch logisch weil mehr Gebäude die Überflutungsfläche drastisch verkleinern werden). Das nächste Hochwasser wird uns daher noch viel früher erreichen, da der Wasserstand durch die neuen Gebäude in diesem Gebiet noch schneller ansteigen und weitreichender sein wird. Man kann nicht nachvollziehen, dass, nach dem Hochwasser von 2021, und das nächste wird kommen, hier neue Gebäude für den weit überdimensionierten „Schulcampus“ neu errichtet werden. Was dann selbstverständlich noch von allen Gremien in Land-, Kreis-, und Gemeinde genehmigt wird. Fazit: das nächste Hochwasser wird kommen und für uns schneller und höher ansteigen, da helfen uns auch keine Messstationen.

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