Umfrage Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit

Online-Konsultation "Circular Economy Strategie: Kreislaufwirtschaftsstrategie für Nordrhein-Westfalen"

  • Status Kürzlich beendet
  • Zeitraum 15.01.2026 bis 15.02.2026
  • Teilnehmer 78 Teilnehmer
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Herzlich willkommen bei der Online-Konsultation zur Circular Economy Strategie: Kreislaufwirtschaftsstrategie für Nordrhein-Westfalen!

Die Landesregierung erarbeitet derzeit eine Kreislaufwirtschaftsstrategie für Nordrhein-Westfalen, die im 1. Halbjahr 2026 verabschiedet werden soll. Die 14 Eckpunkte, die wir Ihnen online vorstellen, sind innerhalb der Landesregierung abgestimmt. Sie sind die Grundlage für die nächsten Umsetzungsschritte der Strategie.

Jetzt sind Sie dran. Wir freuen uns auf Ihre Meinung und Vorschläge! Vom 15.01.2026 bis zum 15.02.2026 haben Sie die Möglichkeit zu den Eckpunkten Ihre fachliche Expertise einzubringen und damit die weitere Ausarbeitung der Strategie aktiv mitzugestalten.

Was erwartet Sie? Im Rahmen der Konsultation können Sie zu übergreifenden und spezifischen Fragen mit Blick auf die 14 Eckpunkte der Strategie Stellung nehmen. Ergänzend können Sie die ersten zwei Kapitelentwürfe („Chemische Industrie, Kunststoffe“ und „Zirkuläres Bauen“) der Gesamtstrategie einsehen. Diese sind in der aktuellen Fassung bisher nur zwischen dem Wirtschafts- und dem Umweltministerium NRW abgestimmt. Die Kapitel vermitteln einen ersten Eindruck, wie die Struktur und die Inhalte des Strategietextes grundsätzlich aussehen werden. Alle Kapitel werden anschließend auf Grundlage der Eckpunkte und Ihrer Rückmeldungen erstellt bzw. weiterentwickelt.

Nach Ablauf der Online-Konsultation werden wir eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse veröffentlichen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und laden Sie herzlich ein, Ihr Fachwissen einzubringen. Ihre Meinung zählt!

 Hinweise zur Teilnahme und Nutzung des Beteiligungsportals

  • Unterhalb dieses Textes finden Sie die einzelnen Eckpunkte mit den dazugehörigen Fragen. Für jede Frage steht ein Textfeld mit maximal 4.000 Zeichen zur Verfügung. Sollten diese nicht ausreichen, können Sie für jeden Eckpunkt zusätzlich ein separates Dokument hochladen. Bitte beziehen Sie sich dabei ausschließlich auf den jeweiligen Eckpunkt bzw. die konkreten Fragestellungen, andernfalls können wir Ihren Beitrag nicht systematisch in der Auswertung der Konsultation erfassen.
  • Über den Seitenindex können Sie gezielt zu den einzelnen Eckpunkten navigieren, die für Sie relevant sind. Alternativ können Sie sich mit der Funktion „Nächste Seite“ Schritt für Schritt durch die Umfrage klicken. Dabei müssen Sie nicht alle Fragen beantworten, sondern nur die für Sie relevanten.
  • Wenn Sie sich keinem bestimmten Eckpunkt eindeutig zuordnen können, klicken Sie sich einfach durch die Seiten – vielleicht finden Sie unterwegs Themen, zu denen Sie etwas beitragen möchten.
  • Unter „Gegenstände“ am linken Seitenrand finden Sie die beiden bereitgestellten Entwürfe der Beispielkapitel der Strategie. In der mobilen Ansicht finden Sie diese, wenn Sie nach unten scrollen.
  • Sie können Ihren Zwischenstand jederzeit speichern und später fortfahren.
  • Wenn Sie möchten, können Sie auf der letzten Seite vor dem Absenden freiwillig Ihre Kontaktdaten für etwaige Rückfragen hinterlegen.
  • Nach dem Absenden können Sie direkt oberhalb der Umfrage eine „Quittung“ herunterladen, die Ihre Antworten für Sie dokumentiert.
  • WICHTIG: Die Eingaben werden erst übermittelt, wenn Sie auf der letzten Seite auf „Absenden“ klicken.
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Nordrhein-Westfalen verfügt über das Potential, sich zu einer zentralen Drehscheibe der Circular Economy in Europa zu entwickeln, als Impulsgeber für eine zirkuläre Wirtschaft und nachhaltige Innovationen. Als starke Volkswirtschaft im Herzen Europas mit engen Verbindungen zu den Nachbarländern Belgien und Niederlanden stellt unser Land ein europäisches Zentrum für den Austausch von Rohstoffen, Industrieprodukten und Dienstleistungen dar. Mit einer eigenen Wirtschaftsleistung (BIP) von fast 900 Mrd. EUR ist NRW die wirtschaftsstärkste Region Europas (Quelle: VGRdL, Statistikportal.de). Die Kreislaufwirtschaft im engeren Sinne trägt dazu bereits heute mit einer Bruttowertschöpfung von über 20 Mrd. Euro bei (Quelle: Wirtschaftliche Bedeutung der Kreislaufwirtschaft in Nordrhein-Westfalen, Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW, 2025).[1]

Nordrhein-Westfalen ist ein bevölkerungsreiches, teils eng besiedeltes, aber auch durch ländlichere Gebiete geprägtes Land. Hier verdichten sich nicht nur Produktion und Konsum, Großkonzerne, KMU und Start-ups, Wissenschaft und Forschung, sondern auch Beschäftigte mit einem weiten Spektrum von unterschiedlichen Qualifikationen. Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist traditionell stark von Grundstoffindustrien wie Chemie, Stahl oder Kohle geprägt, hat sich aber in den letzten Jahrzehnten deutlich diversifiziert und ist derzeit in vielen Wirtschafts- und Industriesektoren mit einer breiten Produktpalette von Grundstoffen bis zu Spezialprodukten am Markt. Damit hat NRW gute Voraussetzungen, um bestehende Wertschöpfungsketten zu zirkulären Wertschöpfungsnetzwerken fortzuentwickeln.

Gleichzeitig stehen viele Unternehmen am Wirtschafts- und Industriestandort Nordrhein-Westfalen angesichts globaler Umbrüche, technologischer Transformationen und hohen Kostendrucks in einer herausfordernden Wettbewerbssituation. Sie sind daher einem erheblichen Handlungsdruck ausgesetzt. In kaum einer Region bündeln sich die Notwendigkeiten und Chancen des Wandels so stark wie in Nordrhein-Westfalen. Der Wandel von einer durch fossile Energieträger und Rohstoffe sowie lineare Produktion geprägten Industrie zu einer klimaneutralen und zirkulären Wirtschaft ist kein Sprint, sondern ein Marathon, der Ausdauer und klare Ziele erfordert.

Die Landesregierung ist fest entschlossen, diesen Wandel zusammen mit den Unternehmen, Gewerkschaften und der Wissenschaft voranzutreiben – zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. Damit tragen wir zur wirtschaftlichen Resilienz unseres Landes bei, indem wir die Abhängigkeit z.B. von Silizium in der Chemieindustrie oder Vanadium für die Batterieproduktion aus kritischen Herkunftsländern reduzieren. Gleichzeitig senken wir auf diese Weise den Ressourcenverbrauch und leisten einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Wir achten darauf, zusätzliche Kostenbelastungen für die Unternehmen zu vermeiden, und unterstützen die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften, die Zirkularität mitdenken, über alle Branchen hinweg. Durch eine solche Strategie sichern wir Wohlstand und Arbeitsplätze. Bereits heute sichert die Kreislaufwirtschaft in NRW mehr als 240.000 Arbeitsplätze, hinzu kommen viele weitere Beschäftigte in zirkulär wirtschaftenden Unternehmen (Quelle: Wirtschaftliche Bedeutung der Kreislaufwirtschaft in Nordrhein-Westfalen, Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW, 2025).[2]

Nordrhein-Westfalen agiert bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen für die Transformation zur Circular Economy nicht allein – auch die EU und der Bund haben die Bedeutung und Potenziale der Circular Economy erkannt. Ziel ist es daher, mit der Circular Economy Strategie NRW auf die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie des Bundes sowie den EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft aufzubauen, Synergien zu schaffen und eigene Schwerpunkte zu definieren. Dort, wo NRW selbst ermöglichend tätig werden kann, sollen diese Chancen genutzt werden. Wo Handeln auf Bundes- oder EU-Ebene erforderlich ist, wird NRW seine verfügbaren Kanäle und Möglichkeiten nutzen, um derartige Initiativen anzustoßen. Gleichzeitig wird die Circular Economy auf NRW-Ebene in allen relevanten Politikfeldern mitgedacht und in bestehende sowie zukünftige Strategien, sei es bei der Nachhaltigkeits-, Klimaanpassungs-, Wärme- oder der zukünftigen Regionalen Innovationsstrategie integriert.

[1] / [2]  Zirkuläre Wertschöpfung als „moderne Kreislaufwirtschaft“ reicht deutlich über die klassische Abfallwirtschaft hinaus. Das versucht die Studie abzubilden, soweit dies in einem branchenbasierten, nicht prozessbezogenen Ansatz möglich ist. Daher ist die Abgrenzung nur eine Untergrenze.

Daraus leiten sich 14 Eckpunkte zur Stärkung der Circular Economy in Nordrhein-Westfalen ab.

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