Veranstaltung Stadt Goch Gleichbehandlung und Gleichstellung

Hinter jeder Tür kann Hilfe beginnen“ – Fachveranstaltung stellt den Opferschutz in den Mittelpunkt

  • Status Aktiv
  • Termin 17.11.2026 14:00 Uhr
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Hinter jeder Tür kann Hilfe beginnen“ – Fachveranstaltung stellt den Opferschutz in den Mittelpunkt

Der Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt braucht verlässliche Strukturen, fachliche Kompetenz und eine gute Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure. Mit der Fachveranstaltung „Hinter jeder Tür kann Hilfe beginnen!“ am 17. November 2026 soll der Opferschutz stärker in den Fokus gerückt und der fachliche Austausch vor Ort gefördert werden.

Gewalt findet häufig im Verborgenen statt. Hinter verschlossenen Türen können sich Situationen und Schicksale verbergen, die für das Umfeld lange unsichtbar bleiben. Gleichzeitig können Türen auch Zugänge zu Hilfe, Beratung, Unterstützung und Schutz eröffnen.

Die Zahlen zur Gewalt gegen Frauen und Mädchen unterstreichen die Bedeutung eines wirksamen Opferschutzes. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 187.128 Frauen und Mädchen als Opfer häuslicher Gewalt registriert. 135.713 Frauen wurden als Opfer von Partnerschaftsgewalt erfasst. Zudem wurden 859 Frauen und Mädchen Opfer eines versuchten oder vollendeten Tötungsdelikts. 132 Frauen wurden von ihrem Partner oder ehemaligen Partner getötet.

Hinter diesen Zahlen stehen Menschen und persönliche Schicksale. Betroffen sind nicht nur die unmittelbar Geschädigten. Auch Kinder, Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie das gesamte soziale Umfeld können durch die Folgen von Gewalt nachhaltig belastet werden.

„Opferschutz“ umfasst dabei weit mehr als die unmittelbare Unterstützung nach einer Straftat. Er beinhaltet rechtliche, gesellschaftliche und behördliche Maßnahmen ebenso wie Prävention, Beratung, Schutzkonzepte und die Zusammenarbeit verschiedener Fachstellen.

Die Fachveranstaltung am 17. November 2026 möchte deshalb unter anderem folgenden Fragen nachgehen: Wie ist der Opferschutz aufgebaut? Welche Ziele verfolgt er? Welche Unterstützungsangebote und Anlaufstellen gibt es? Welche Bedeutung haben Prävention und Schutzkonzepte? Und wie kann Opferschutz vor Ort gelingen?

Die Veranstaltung bietet Fachkräften, Institutionen, Behörden und weiteren Akteurinnen und Akteuren allen Interessierten Personen, alle Menschen, die sich für ein gewaltfreies Zuhause und für eine gewaltfreie Gesellschaft einsetzen möchten, die Möglichkeit, bestehende Strukturen kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit weiter zu stärken.

Gerade auf kommunaler Ebene können tragfähige Netzwerke dazu beitragen, Betroffenen schneller Zugänge zu Hilfe und Schutz zu ermöglichen.

Denn hinter jeder Tür kann Hilfe beginnen.

Und manchmal beginnt sie damit, dass jemand den Mut hat, anzuklopfen.Formularbeginn

Anmerkung: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. 

Übersicht

Veranstaltungstermin
Dienstag 17.11.2026 14:00 - 18:00 Uhr
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Veranstaltungsort
Kultur- u. Kongresszentrum Kastell Goch
Kastellstr. 11, 47574 Goch
Anmeldung
Anmeldung erforderlich
Anmeldezeitraum
08.10.2026 - 09.11.2026

Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung kann im Zeitraum vom 08.10.2026 bis zum 09.11.2026 online gebucht werden.

Kontakt

Friederike Küsters

Telefon0 28 23 / 320 - 199

Informationen

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