Veranstaltung Polizeipräsidium Wuppertal Bildung

Vortrag: Solinger Häftlinge im KZ Kemna – Wer war Max Leven?

  • Status Aktiv
  • Termin 15.10.2026 18:00 Uhr
  • Buchungsstatus 146 freie Plätze
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Max Leven mit seiner Tochter Hannah, Sohn Heinz, einem befreundeten Mädchen, Tochter Anita und Frau Emmy (v.l.), Quelle: Stadtarchiv Solingen, RS 9298

Im Rahmen der Sonderausstellung "Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus", im Wuppertaler Polizeipräsidium, bietet das Rheinisch-Bergische Zentrum für Polizeigeschichte einen Vortrag über den Solinger Max Leven an, welcher zu den Insassen des KZ-Kemna gehört, dies überlebte und von dieser grausamen Zeit Zeugnis ablegte.

Referentin/Referent: Daniela Tobias und Armin Schulte, Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen

Die im Oktober 2025 neu eröffnete Solinger Bildungs- und Gedenkstätte trägt den Namen des jüdische Kommunisten Max Leven. Er arbeitete in den 1920er Jahren als Kulturredakteur für die Solinger KPD-Zeitung „Bergische Arbeiterstimme“ und wurde in der Pogromnacht 1938 am Ort der heutigen Ausstellung von den Nationalsozialisten ermordet. Die Gedenkstätte erzählt die ereignisreiche Geschichte der Solinger Arbeiterbewegung vom „Roten Solingen“ der Weimarer Jahre über die NS-Zeit bis in die Nachkriegszeit. Sie informiert über Alltag, Verfolgung und Widerstand in der NS-Diktatur und verknüpft so die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts mit den lokalen Geschehnissen.

Armin Schulte und Daniela Tobias werden dem Wuppertaler Publikum zunächst die Bildungs- und Gedenkstätte vorstellen und ihre Entstehungsgeschichte kurz skizzieren. Nach einem kurzen Überblick über die Verhaftungen in der Anfangsphase des NS-Regimes werden sie einzelne Solinger Häftlinge des Konzentrationslagers Kemna beispielhaft porträtieren. Im Mittelpunkt stehen die tragischen Schicksale von Max Leven und seiner Familie. Im Herbst 2025 konnte erstmals Kontakt zu den argentinischen Nachfahren der Familie Leven hergestellt werden. Im Familiennachlass fanden sich über 100 Briefe aus den Jahren 1933 bis 1940. Erstmals werden an diesem Abend längere Passagen der Briefe der Öffentlichkeit vorgestellt.

Übersicht

Veranstaltungstermin
Donnerstag 15.10.2026 18:00 - 20:00 Uhr
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Veranstaltungsort
Polizeipräsidium Wuppertal
Friedrich-Engels-Allee 228, 42285 Wuppertal
Anmeldung
Anmeldung erforderlich
Anmeldezeitraum
31.08.2026 - 14.10.2026

Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung kann im Zeitraum vom 31.08.2026 bis zum 14.10.2026 online gebucht werden.

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Telefonisch: 0202 284 2014

E-Mail: Veranstaltung.Wuppertal@polizei.nrw.de

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