Umfrage #kerpengelingtgemeinsam Umwelt, Klima und Energie

Waldvernetzung und Waldgesundheit am Bürgewald „Grüne Linie“

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(Bild-Quelle: Ivonne Schreier, 2020)

Gemeinsames Projekt der Kolpingstadt Kerpen und der Gemeinde Merzenich zur Waldvernetzung und Waldgesundheit im Zusammenhang mit dem Hambacher Wald.

Durch den für 2038 geplanten Ausstieg aus der fossilen Energieerzeugung mit Kohle erfährt unsere Region derzeit einen radikalen Strukturwandel.

Nicht nur die Umstrukturierung der gesamten Region, deren Wirtschaft, die bislang hauptsächlich auf den Abbau des Rohstoffes Braunkohle ausgerichtet war, der den wichtigsten Energielieferanten darstellt, ist erforderlich, sondern schon in der Konzept- und Auftaktphase sind wir aufgerufen, uns auch gemeinsam mit den Aufgaben der notwendigen naturräumlichen und landschaftsplanerischen Umgestaltung der ehemaligen Tagebauflächen sowie der benachbarten und verbindenden Flächen zu befassen.

Dies wird in den kommenden Jahrzehnten die Kreativität und Planungskompetenz der Anrainerkommunen sowie des Energiekonzerns fordern – auch bezüglich des Erhalts und der Vernetzung der Restflächen vorhandener Wälder mit sehr hohem Naturschutzwert, die durch ihre derzeitige Verinselung stark im dauerhaften Bestand gefährdet sind.

Unsere gemeinsame Vision und Aufgabe ist es, das Rheinische Revier zu einer Modellregion „des guten Lebens“ zu formen, in der technische Innovationen, z.B. in der Energiegewinnung, der Mobilität, der schonenden Flächen- und Raumnutzung, Hand in Hand mit einer ökologischen Kreislaufwirtschaft gehen, in einer lebenswerten Landschaft und Umwelt gemeinsam mit den Nachbarkommunen entwickelt werden und so der für die Gemeinden wichtige Strukturwandel aktiv mitgestaltet wird.

Mit der Perspektive einer möglichen kontinuierlichen Wiederaufforstung des Erb- und Bürgewaldes (des sog. Hambacher Waldes) nehmen wir in Kerpen und Merzenich eine Sonderrolle gegenüber dem gesamten Rheinischen Revier ein.

In diesem Kontext erscheint es selbstverständlich, dass eine völlig neuartige und ökologisch „kreative“ Rekultivierung vorgenommen wird, die Teil der Gestaltung des Zukunftsvorlandes ist.

Status

  • Status Aktiv
  • Zeitraum 12.03.2021 bis 30.06.2021
  • Teilnehmer 83 Teilnehmer