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Häger - Entwicklungsvariante 2 "Grüne Nachbarschaftshöfe"

Video zur Beteiligung - öffne Lightbox
Variante 2 "Grüne Nachbarschaftshöfe"

Vielen Dank für Ihr Engagement und die zahlreichen Anregungen und Hinweise!

Wie geht es weiter?

Zunächst werden Ihre Anregungen und Kommentare ausgewertet, sodass diese bestmöglich in den Planungsprozess einfließen können. Durch die Vielzahl an zu berücksichtigenden Faktoren bei Planungsprozessen sowie sich ergebende Zielkonflikte können indes nicht alle Anmerkungen Einzug in die Planungen finden. Diesbezüglich bitten wir Sie um Verständnis.

Nach Möglichkeit soll noch Ende dieses Jahres eine weitere Beteiligungsveranstaltung stattfinden, in der die Ergebnisse zum Rahmenplan Häger vorgestellt und gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden können.

Auch an dieser Stelle nochmals der Hinweis, dass es sich bei der Rahmenplanung um einen informellen Planungsprozess handelt. Erst im Anschluss an das Ergebnis des Rahmenplans kann für Teilflächen des Rahmenplangebietes die weitere städtebauliche Qualifizierung, z. B. in Form von Wettbewerbsverfahren, und anschließend die Aufstellung eines verbindlichen Bebauungsplanes starten. Dies ist jedoch von vielerlei Faktoren und weiteren Prüfungen abhängig, sodass ein zeitlicher Rahmen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verlässlich angegeben werden kann.

Zum Hintergrund: Häger auf dem Weg zum Rahmenplan

Im Jahr 2020 wurde ein Stadtteilentwicklungskonzept mit einem umfassenden Maßnahmenplan für Nienberge und Häger fertig gestellt. Für Häger wurde eine vertiefende städtebauliche Rahmenplanung vorgeschlagen, die die Grundlage für die weitere Entwicklung der Ortsmitte und des Bahnhofsumfeldes (s. dort S. 78) und zukünftigen Wohnungsbau (S. 96) bilden soll. Maßgebliches Ziel ist dabei, eine ganzheitliche Entwicklungsperspektive für das Plangebiet aufzuzeigen. Die Rahmenplanung für Häger wird durch die Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ finanziell gefördert und hat zum Ziel, im Umkreis von Bahnhaltepunkten gut angebundene, neue Wohnquartiere zu schaffen und so neue lebenswerte und nachhaltige Wohnstandorte zu entwickeln.

Die Bürgerinnen und Bürger Hägers zeigten bereits großes Interesse beim Auftakt zur Rahmenplanung: eine Umfrage an die Haushalte vor Ort sowie online im Oktober/November 2021 fand regen Zuspruch und in der Auftaktveranstaltung Ende November 2021 wurden viele Anregungen, Ideen und Kritikpunkte genannt, die in den weiteren Planungsprozess eingeflossen sind (Bericht Auftaktveranstaltung). Im Anschluss an diese Auftaktveranstaltung ist das Planungsbüro Pesch Partner aus Dortmund gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt und weiteren Fachämtern vertieft in den Bearbeitungsprozess zum Rahmenplan für Häger eingestiegen.

Unter weitgehender Berücksichtigung der Anregungen der Bürgerinnen und Bürger und der vielfältigen fachlichen Belange der Fachämter der Stadt Münster sind zwischenzeitlich zwei unterschiedliche Entwurfsvarianten entstanden (Variante 1). Die wesentlichen Unterschiede der beiden Varianten werden hierbei in Präsentationsvideos herausgestellt und erläutert.

Die neuen Wohnquartiere sollen neben einem vielseitigen Wohnungsangebot (insbesondere für junge Familien) und quartiersbezogenen sozialen Infrastrukturen, auch attraktive öffentliche Flächen für Begegnung und Erholung bereithalten. Dabei wird vor allem auch eine optionale Verlegung des Bahnhaltepunktes auf die westliche Seite der Hägerstraße weiter geprüft werden, um gute Voraussetzungen für eine künftig optimale Schienenanbindung Hägers sowie für eine neue attraktive Ortsmitte mit entsprechenden Entwicklungspotenzialen zu generieren.

  Meldungen

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. September um 19:03
Kategorie Siedlungsstruktur und Wohnen Status Neu

Nachbarschaftshöfe

Ohne den Planern zu nahe treten zu wollen - diese Variante finde ich ganz furchtbar! Schon oft in natura gesehen, das macht es nicht besser. Keinerlei Dorfcharakter, der Häger widerspiegelt. Für mich eher Gefängnisinnenhöfe". Alles gleich gebaut, Klötzchenbauweise - genau das, wie Häger nicht aussehen sollte :-(... Bitte nicht!

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. September um 17:21
Kategorie Sonstige Ideen und Hinweise Status Neu

Unbebautes Grundstück an der Hanseller Straße

Hallo Planungsteam, laut einer Stellungnahme des Regionalforstamtes, ist die unbebaute Fläche südlich der Hanseller Straße für eine erneute forstwirtschaftliche Nutzung ungeeignet.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. September um 15:24
Kategorie Sonstige Ideen und Hinweise Status Neu

Entwicklungsschritte

Die Einzelnen Quartiere könnten auch zeitlich versetzt entwickelt werden. Die Grienkenweller Höfe zuerst. Später dann je nach Bedarf die anderen Dorfquartiere. So könnte könnte auch ein soziales Wachstum gelingen. Dafür wäre auch ein Verlegen des Bahnhaltepunktes nicht zwingend erforderlich sondern zunächst nur optional vorzubereiten.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. September um 15:15
Kategorie Erreichbarkeit und Verkehr Status Neu

Durchgangsverkehr

Bei der Entwicklung des Ortsteiles dürfen die Durchgangsstraße und die Bahnlinie nicht zu Trennlinien werden. Eine Umgehungsstraße wäre erforderlich. Schon heute ist der Fahrrad-/Fußweg zu schmal.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. September um 15:10
Kategorie Ortsmitte Status Neu

Dorfcafe/Treffpunkt

In der Orstmitte sollte ein Dorfcafe und eine Nahv ersorgungangot geplant werden

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. September um 15:08
Kategorie Erreichbarkeit und Verkehr Status Neu

P+R

Der Standort ist zwar Bahnhofsnah, aber zu klein.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. September um 15:06
Kategorie Soziale Infrastruktur Status Neu

Dorfgeeminschafttshaus

Optimaler Standort für ein Dorfgemeinschafthaus für eine vielfältige Nutzung von Jugend, Sport bis zu kulurellen Veranstraltung und Übungsräu,men für Muisk und Gesang

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. September um 13:04
Kategorie Siedlungsstruktur und Wohnen Status Neu

Mehrfamilienhäuser

Die Geschosshöhe ist nirgends angegeben. Hier sollte bedacht werden, dass bei der Mehrgeschossigkeit auf die vorh. Bebauung Rücksicht genommen wird indem sich die Geschosshöhen langsam aufbauen.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. September um 12:56
Kategorie Erreichbarkeit und Verkehr Status Neu

Bahnhof und Erschließung

Der Bahnhof und dessen Infrastruktur (Parkplatz/Abstellfläche Fahrräder usw.) dürfen nicht durch eine Hauptstraße getrennt sein. Die Unterführung ist für ältere Bürger und Rollstuhlfahrer schwer zu bewältigen, außerdem sehr kostenintensiv. Die Erschließung des Neubaugebietes sollte so erfolgen, dass der Verkehr im jetzigen Ortsbereich nicht übermässig zu nimmt. Die ÖPNV-Anbindung an die Stadtteile Kinderhaus und Nienberge müssten auch mit berücksichtigt / erweitert werden. Ein Radschnellweg entlang der Bahn in Richtung Münster wäre genial.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 3. September um 08:23
Kategorie Sonstige Ideen und Hinweise Status Neu

Bauen im Landschaftsschutzgebiet?

Die Fläche am Plantstaken, gegenüber der heutigen KiTa, ist seid Jahrzehnten im Landschaftsplan rechtsgültig als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Diese Tatsache findet bei der Planung keinerlei Berücksichtigung - wie generell Fragen von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. Sollen Flächen tatsächlich aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen und bebaut werden? Wie lässt sich eine solche Planung mit den ständig steigenden Anforderungen an Klima- und Naturschutz in Einklang bringen?

Status

  • Status Beendet
  • Zeitraum 18.07.2022 bis 05.09.2022
  • Meldungen 28 Meldungen
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E-Mail: bernsen@stadt-muenster.de

Tel.: 0251 492 6199.

Alternativ steht Ihnen auch Frau Nora Harenbrock (harenbrock@stadt-muenster.de, Tel.: 0251 492 1263) zur Verfügung und nimmt gerne Ihre Anregungen entgegen. 

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